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Nov 16

Tripper Übertragung – 7 Wege wie man Gonorrhoe bekommen kann

By David | Tripper (Gonorrhoe)

Die 7 häufigsten Übertragungswege von Tripper:

  1. Geschlechtsverkehr: Anal- und Vaginalverkehr birgen das höchste Risiko für eine Übertragung der Gonorrhoe.  Dies gilt bei starkem Ausfluss auch für Kontakt von Vagina zu Vagina und von Penis zu Penis.
  2. Oralverkehr: der Tripper kann beim Oralsex den Rachen befallen. Umgekehrt kann ein infiziertes Geschlechtsorgan auch den Rachen des Partners infizieren.
  3. Sextoys: gemeinsam genutztes Sex-Spielzeug kann den Erreger der Gonorrhoe übertragen. Sie sollten Sextoys daher mit Kondom verwenden und sie auch gut reinigen, bevor sie von einem Partner in den anderen gelangen.
  4. Sperma: wenn die Harnröhre infiziert ist, kann Sperma infektiös sein. Besonders dann, wenn es vor Kurzem zu Ausfluss aus dem Glied kam.
  5. Autoinokulation (Selbstansteckung): Sie können, so Sie mit Tripper infiziert sind, diesen auch selbst an andere Stellen Ihres Körpers bringen – etwa vom Geschlechtsteil in die Augen.
  6. Koprophilie: das sexuelle Spielen oder Verspeisen von Kot kann eine Infektion im Rachenraum auslöse, wenn der Spender im Analbereich infiziert ist.
  7. Übertragung während der Entbindung: eine Infektion des Neugeborenen ist möglich, wobei häufig die Augen betroffen sind.Bei schwerwiegenden Infektionen kommt es sogar durch eine Übertragung des Bakteriums über das mütterliche Blut zu schwerwiegenden Symptomen beim Kind vor der eigentlichen Geburt. Das Risiko einer Fehlgeburt ist besonders im ersten Drittel der Schwangerschaft gegeben. Auch nach einer erfolgreichen Geburt kann die Infektion der Augen des Neugeborenen im schlimmsten Falle zu einer Erblindung führen.

    Weitere Ansteckungswege:

  8. Vorspiel: auch sanftes Spielen mit dem Partner kann bei Kontakt von Mund und Geschlechtsorganen sowie beim Reiben der Geschlechtsorgane die Infektion übertragen.
  9. “Fingern”: auch das Fingern von Körperöffnungen kann den Tripper übertragen. Ihre Finger tragen dann den Erreger auf sich, den Sie dann an Ihre Genitalien oder Augen bringen.
  10. Unmittelbar hintereinander genutzte Handtücher im Intimbereich: Eine Übertragung auf diesem Wege ist möglich, wenn der infizierte Partner einen infektiösen Ausfluss hat. Dieser Übertragungsweg ist in der Theorie möglich, aber doch höchst unwahrscheinlich.
  11. Folgen unbehandelter Gonorrhoe: Verkleben von Samenleitern, Eierstöcken, Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten.
  12. Möglichkeiten sich zu testen: beliebter Selbsttest von Microbiome, Abstrich bei Ihrem Arzt

Unsere Leser fragen:

“Ich hatte letztens Oralverkehr von einer Frau bekommen. Bemerkte nun einen eitrigen Ausfluss und ein Jucken am Penis, was ja für Tripper spricht. Habe ich mich bei dieser Frau mit Tripper angesteckt?

“Ich hatte gestern ungeschützten Geschlechtsverkehr und habe keine Symptome, frag mich aber, ob ich mich mit Tripper angesteckt haben könnte? Oder Chlamydien? Syphilis?”

“Ich war im Krankenhaus wegen meiner Zysten und bei mir wurde Tripper festgestellt, dabei hatte ich keinerlei Symptome und bisher nur einen Freund. Woher habe ich den Tripper?

Wenn Sie sich eine der oberen oder ähnliche Fragen zur Übertragung von Tripper stellen, dann bekommen Sie jetzt all Ihre Antworten.

Wie wird Tripper übertragen?

Man kann sich mit Tripper vor allem durch ungeschützten Vaginal- und Oralverkehr anstecken. Auch kann eine Übertragung durch das Teilen von Sexspielzeug erfolgen. Man kann sich also immer dann mit Tripper anstecken, wenn die Schleimhäute in Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten des Infizierten kommen. Davon sind alle Schleimhäute des Körpers betroffen.

Kann man Tripper trotz Kondom bekommen?

Ja. Kondome bieten zwar Schutz, allerdings kann infektiöses Sekret auch vor der eigentlichen Penetration oder auch trotz Kondom zu einer Infektion führen. Allerdings können Kondome das Übertragungsrisiko für Tripper erheblich reduzieren, weshalb Sie sie im Zweifel benutzen sollten. Dies gilt auch für Oralverkehr, wobei hier Kondome oder Lecktücher verwendet werden sollten.

Wie kann der Tripper NICHT übertragen werden?

Ein Tripper kann nicht im alltäglichen Umgang übertragen werden. Das Teilen von Besteck, der Badewanne, der Toilette, Klamotten oder auch dem Bett kann nicht zu einer Übertragung führen, da die Gonokokken, die die Gonorrhoe auslösen, nicht lang außerhalb der menschlichen Schleimhäute überleben können. Deshalb bedeutet auch ein sehr unhygienisches, öffentliches WC etwa kein Risiko in diesem Sinne.

Umarmungen und gemeinsames Spielen mit den Kindern bergen ebenfalls kein Infektionsrisiko, solange die infizierten Körperflüssigkeiten in (genügend großen) Mengen nicht auf diese Objekte und dann unmittelbar auf die Schleimhäute der Kinder gelangen. Dieses Szenario ist eher selten. Gründliches Händewaschen nach den Toilettengängen verhindert eine Übertragung über die Hand völlig.

Wann ist ist das Übertragungsrisiko am höchsten?

Der Tripper ist besonders dann ansteckend, wenn es zu Ausfluss gekommen ist. Allerdings kann er auch äußerlich asymptomatisch verlaufen, sodass der Ausfluss etwa nur innerhalb des Rektal- oder Vaginalbereichs verbleibt. Insgesamt ist Gonorrhoe hoch ansteckend. Die Inkubationszeit beträgt meist nur 2 oder 3 Tage und entsprechend schnell ist man ansteckend.

Wie lange ist man ansteckend nach der Behandlung?

Der Tripper wird durch die Gabe von sehr potenten Antibiotika behandelt, wobei die Behandlung mindestens eine Woche, manchmal aber auch einen Monat lang, andauert. Die Antibiotika werden meist per Injektion verabreicht. Bei schwerwiegenden und verschleppten Gonorrhoe-Erkrankungen kann eine Gabe über die Vene nötig sein. Es erfolgt eine anschließende Kontrolluntersuchung nach 2 Wochen. Nach einer erfolgreichen Behandlung ist der Tripper geheilt und Sie sind nicht mehr ansteckend. Zwischen der Behandlung und der Kontrolluntersuchung sollte auf Sex verzichtet werden.

Wann ist man nicht mehr ansteckend?

Als nicht mehr ansteckend gilt man, wenn eine Kontrolluntersuchung nach einer Behandlung gezeigt hat, dass Sie keine Tripper verursachenden Bakterien mehr in sich haben.

Ist eine Tripper-Übertragung ohne GV möglich?

Eine Übertragung des Trippers ohne Geschlechtsverkehr ist gut möglich. Es geht bei einer Infektion der Schleimhäute, wie es bei Gonorrhoe der Fall ist, nur darum, dass infektiöses Sekret diese erreichen muss. Dies kann auch über Finger oder den Mundraum geschehen oder direkt durch Kontakt der Geschlechtsteile.

Kann man sich mit Tripper immer wieder erneut anstecken?

Ja. Mit einem Tripper können Sie sich jederzeit noch einmal infizieren und es gibt auch verschiedene Stämme. Die Behandlung töten den aktuellen Virus, es werden aber keine Abwehrkräfte gegen eine Neuansteckung entwickelt. Entsprechend müssen sich immer alle Sexualpartner behandeln lassen, um den sogenannten Ping-Pong-Effekt auszuschließen.

Kann man Tripper auch übertragen, obwohl man keine Symptome zeigt?

Gerade bei Frauen bleibt ein Tripper häufig asymptomatisch, während es beim Mann fast immer zu Schmerzen beim Wasserlassen und zu Ausfluss kommt. Der Tripper im Rachenraum bleibt sogar in fast 95 Prozent der Fälle asymptomatisch. Dennoch sind alle Infizierten auch immer infektiös, weshalb Sie sich im Zweifel einfach testen lassen sollten. Die Dunkelziffer der Infizierten wird allgemein sehr hoch geschätzt, da viele Menschen nichts von ihrer Infektion wissen oder sich nicht zum Arzt trauen. Dies erschwert allerdings im Nachhinein die Behandlung enorm.

Ist Tripper durch Küssen übertragbar?

Speichel kann in seltenen Fällen genügend Erreger in sich tragen, wenn man eine orale Gonorrhoe hat. Intensives Knutschen mit viel Speichelaustausch kann beim Küssen dann den Mundraum der anderen Person infizieren, wobei es dann auch zu einer oralen Gonorrhoe kommt. Die Wahrscheinlichkeit einer Mund-zu-Mund Übertragung wird momentan aber als gering eingeschätzt und wurde bisher noch nicht direkt dokumentiert.

Referenzen:

 

Nov 06

Was ist TRIPPER (Gonorrhoe)? Wie sieht er aus? Wie erkennt man ihn?

By David | Tripper (Gonorrhoe)

Was ist Tripper (Gonorrhoe)?  Tripper ist eine Geschlechtskrankheit, die sexuell übertragen wird. 

Typisch für Tripper ist der gelblich eitrige Ausfluss aus Harnröhre oder Scheide, verursacht durch die Gonokokken-Bakterien. 

Gonorrhoe lässt sich meist effektiv mit Antibiotika behandeln, kann jedoch bei Nichtbehandlung zur Infertilität oder zum Tod führen (selten).

INFOBLATT

Was ist Tripper: Tripper (Gonorrhoe) ist neben Chlamydien eine der am weitesten verbreiteten Geschlechtskrankheiten. Namensherkunft: kommt vom nieder. „druipen“, also „tropfen“.

Gonorrhö in Deutschland:  11 bis 25 Infektionen auf 100.000 Einwohner, bzw. 10.000 bis 20.000 Erkrankte jährlich

Weltweit: ca. 60 Millionen Neuerkrankungen, (ca. 1% Prozent der Weltbevölkerung)

Med. Bezeichnung: Gonorrhö, aus dem Altgriechischen („γονόρροια gonórrhoia“ = Samenfluss).

Auslöser Bakterien:  Gonokokken

Infektion möglich an: alle Schleimhäute der Geschlechtsorgane, Enddarm, Eichel, Augen, Mund, Hals, Rachen

Übertragung: überwiegend sexuell (oral, anal, genital), Küssen. Jeglicher Kontakt mit infizierten Schleimhäuten kann zur Infektion führen.

Tripper Übertragung Neugeborenes: wenn Mutter infiziert, bekommt das Kind Augentropfen, um “Neugeborenen-Blenorrhö” (Blindheit) zu vermeiden.

Risikofaktoren: ungeschützter Geschlechtsverker, häufiger Partnerwechsel, Inanspruchnahme von Sexdienstleistungen

Symptome: ca. 10% der Männer und 50% haben keine Symptome.  Falls Symptome entstehen, dann folgende:

Männer: 

◦   Brennen, Schmerz beim Wasserlassen, eitriger Ausfluss aus Harnröhre. Eiterproduktion nimmt schnell zu und es kommt zum “Bonjour Tröpfchen”, was übel riechen kann

◦   Schmerzhaftes Anschwellen des Penis, Vorhaut und Eichel

◦   Rachentripper: kann durch ungeschützten Oralverkehr entstehen, wobei die Mund-, Rachen- und Halsschleimhaut befallen wird und sich schmerzhaft entzündet. Typische Tripper-Symptome bleiben aber meist aus. Wird oft mit einer Erkältung verwechselt.

◦   Analtripper (rektale Gonorrhö): Entzündung des Enddarms. Schleimig-eitriger Stuhl und Schmerzen beim Stuhlgang.  Hochansteckend!

Frauen:

◦   Anfangs kaum Symptome, mit der Zeit aber meist Brennen beim Wasserlassen und der übel riechender Ausfluss

◦   Eitriger oder blutiger Ausfluss bei Befallen und Entzündung des Muttermundes

◦   Mögliche sekundäre Infektion des Enddarms durch die Vagina Ausflüsse

◦   Fieber, Unterleibsschmerzen, Ausfluss und einer Schmierblutung bei Ausbreitung der Infektion auf innere Geschlechtsorgane

◦   Bei Rachen-Gonorrhö: Symptome bleiben meist aus, wenn aber, dann Schmerzen ähnlich wie bei einer Erkältung

Krankheitsverlauf: bei Männern typische Symptome nach ca. 3 Tagen. Bei Frauen oft erst später. Infektion der Rachenschleimhaut zeigt sich oft erst mehrere Wochen später oder bleibt ganz unbemerkt bleiben.

Die Prognosen bei Tripper sind sehr gut: keine Spätfolgen, wenn früh genug behandelt wird. Im Normalfall heilt der Tripper nach wenigen Tagen aus.

Folgen bei Nichtbehandlung: Ausbreitung auf andere Organe. Selten: Blutvergiftung mit anschließenden Gelenk- und Sehnenscheidenentzündungen, Fieber und Schüttelfrost, sowie Hautausschlägen mit Pusteln oder Einblutungen (kommt bei ca. 1-3% der Erkrankten vor). Äußerst selten: Ausbreitung auf Herz, Knochen oder Hirnhaut, was tödlich enden kann.

Spezifische Folgen bei Nichtbehandlung Männer:

◦   Verklebung der Samenleiter

◦   Entzündung der Prostata und Nebenhoden (selten). Folge: Unfruchtbarkeit.

Spezifische Folgen bei Nichtbehandlung Frauen:

◦   Entzündung der Gebärmutter, Eileiter, Eierstöcke und weitere Organe im Beckenbereich, Scheidenvorhofdrüsen

◦   Verkleben von Eileitern, Unfruchtbarkeit

◦   Fehlgeburt, besonders im ersten Trimester der Schwangerschaft ist Nichtbehandlung von Tripper gefährlich.

Nachweisbarkeit: bereits nach wenigen Tagen. 

Tests: Urintest oder Abstrich von betroffenen Schleimhäuten mit anschließender Untersuchung im Labor. Passender beliebter Heimtest: STD-Test Microbiome

Tripper Meldepflicht: seit 2000 keine Meldepflicht mehr.

Behandlung: Gonorrhoe wird meist mit 2 Antibiotika behandelt. Tablettenform + Intramuskuläre Spritze.

FAQ – HÄUFIG GESTELLTEN FRAGEN

Wie sieht Tripper aus?
Hier sind ein Paar Bilder der Genitalien und anderen Stellen von Männern, Frauen und Kindern, die an Gonorrhoe erkrankt sind. Kennzeichnend für Tripper ist der deutlich vermehrter Scheidensekret bei Frauen, in diesen Fällen bereits fortgeschritten und daher gelblich eitrig, sowie der gelblich eitrige Ausfluss aus Harnröhre bei Männern.

Der typische „Bonjour-Tropfen“:

Vaginaler Ausfluss bei Gonorrhoe:

Gonococcal ophthalmia neonatorum bei einem Kind:
Gonococcal ophthalmia neonatorum

Wie viele Menschen haben Tripper?
In Deutschland rechnet man mit 11 bis 25 Tripper-Fällen auf 100.000 Einwohner, das entspricht 10.000-20.000 Fälle pro Jahr. Die dunkle Ziffer ist vermutlich höher, da es keine Meldepflicht besteht. Weltweit geht man von ca. 60 Millionen jährlichen Neuerkrankungen bzw. ca. 1% Prozent der Weltbevölkerung aus.

Wie und woran erkennt man Tripper bei Männern? Welche Anzeichen, Symptome und Beschwerden?
Man erkennt Tripper an den Symptomen wie eitriger Ausfluss, Unterleib-Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, Anschwellen von Penis, Eichel, Vorhaut. Bei Männern nennt man das vor morgendlichem Wasserlassen austretende Sekrettröpfchen „Bonjour-Tröpfchen“, was schon nach 1-3 Tagen auftritt. 

Wie und woran erkennt man Tripper bei Frauen?
Bei Frauen kommen die Tripper Symptome meist später und milder. Als Anzeichen gelten vermehrter vaginaler Sekret, eitriger Ausfluss, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen und Blutungen nach vaginalem Geschlechtsverkehr. Bei Fortschreiten der Infektion können Unterleibschmerzen, Fieber und blutiger Ausfluss hinzukommen (Entzündung des Muttermundes, Eierstöcke und -leiter).

Wie lange kann Tripper unentdeckt bleiben?
Ca. 10-20% der Männer und ca. 70-80% der Frauen haben keine deutlichen Gohorroe Symptome (Quelle), sodass die Infektion lange unentdeckt bleibt. Außerdem können die Symptome bei Frauen erst einige Wochen später eintreten und mild verlaufen, sodass sie mit einer Vaginal- oder Blaseninfektion verwechselt werden und zu lange unentdeckt bleiben. Darum ist ein STD-Test auch bei leichtem Verdacht wichtig, z.B. vermehrter vaginaler Ausfluss oder Schmerzen. 

Wie lange bleibt Gonorrhoe nachweisbar nach einer Behandlung?
Solange die Tripper-Infektion nicht behandelt wurde, kann sie jederzeit nachgewiesen werden. Nach erfolgreicher Behandlung mit Antibiotika verschwinden die Symptome aber schon nach 5 bis 7 Tagen und nach 10 bis 12 Tagen ist Gonorrhoe nicht mehr nachweisbar.

Ab wann ist Tripper nachweisbar?
Die Inkubationszeit von Gonorrhoe beträgt ca. 2-6 Tage, sodass man die Infektion mittels eines Tests nachweisen kann.

Ab wann ist Tripper „bemerkbar“?
Die Gonorrhoe Infektion macht sich meist schon nach 2-6 Tagen durch die typischen Symptome bemerkbar. Bei bis zu einem Fünftel der Männer und bei 70-80% der Frauen verläuft die Infektion jedoch asymptomatisch, und ist somit oft gar nicht so leicht bemerkbar.

Wie wird Tripper diagnostiziert?
Gonorrhoe ist ca. 2 bis 6 Tage nach Infektion durch einen simplen Test feststellbar. Dies kann entweder ein Abstrich sein: aus der Harnröhre bei Männern und aus der Vagina und dem Gebärmuttermund bei Frauen. Oder es kann der morgendliche Urin gesammelt und auf die Erreger geprüft werden. Bei Frauen sollte sowohl der Urintest als auch der Vaginalabstrich-Test gemacht werden für höhere Sicherheit der Diagnose. Dieser beliebte Heimtestest eignet sich sowohl für Männer als auch Frauen, da er sowohl Urinproben, als auch Anal- und Vaginal-Abstrich Möglichkeiten bietet, und somit sicher Gonorrhoe feststellen kann.

Wie und woher bekommt man Tripper?
Die Gonorrhoe-Infektion entsteht durch den Kontakt der Schleimhäute mit Gonokokken Bakterien. Wenn man ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person hat, kann man also die Tripperinfektion an den Kontaktstellen bekommen (Penis, Vagina, Enddarm, Mund, Rachen, Augen).

Was passiert bei Gonorrhoe?
Bei Gonorrhoe befallen die Gonokokken Bakterien die Schleimhäute, was zu deren Entzündungen führt. Typisch ist der gelblich eitrige Ausfluss an den betroffenen Stellen. Was kann passieren als Folge einer Nichtbehandlung? Es kann zu Verkleben der Samenleiter und Eierstöcke kommen, Unfruchtbarkeit, Zeugungsunfähigkeit, und bei körperweiter Ausbreiten der Infektion sogar der Tod (selten).

Was hilft gegen Gonorrhoe / Tripper? Was tun?
Gegen Tripper hilft die Gabe von Antibiotika. Der Arzt verschreibt meistens ein Medikament in Tablettenform und eins als Spritze in den Muskel. Nach 10-12 Tagen müsste die Infektion dann weg sein. Wenn Sie bei sich eine Infektion vermuten, sollten Sie sich schnellstens testen und dann ggf. behandeln lassen, um Folgeschäden zu vermeiden. 

Tripper was beachten?
Bei nachgewiesenem Tripper sollte man drauf achten, sich so schnell wie möglich behandeln zu lassen und ca. 2 Wochen später eine Folgeuntersuchung zu machen. Auf Sex sollte in der Behandlungszeit verzichtet werden, um den Ping Pong Effekt zu vermeiden. Alle Sexualpartner der infizierten Person sollten benachrichtigt und auf die Infektion untersucht und ggf. auch behandelt werden. 

Was heißt Gonorrhoea?
Gonorrhoea kommt vom altgriechischen „γονόρροια gonórrhoia“, und bedeutet auf deutsch „Samenfluss“.

Was ist Neisseria Gonorrhoeae?
Die Gonokokken Bakterien, die für Tripper verantwortlich sind, werden auch Neisseria Gonorrhoeae genannt, da sie vom deutschen Dermatologen Albert Neisser als erstes entdeckt wurden.

Rachentripper: was ist das?
Bei Rachentripper wird der Rachen von den Gonokokken Bakterien befallen, was zu einer Entzündung der Rachenschleimhäute führen kann. Der Rachentripper wird aber oft mit Erkältung verwechselt. Wenn Sie Oralsex mit einer infizierten Person hatten, sodass Ihr Rachen mit den infizierten Schleimhäuten dieser Person in Berührung kam, dann sollten Sie beim Testen einen Abstrich vom Rachen machen. Im Übrigen wirken die behandelnden Antibiotika auf den gesamten Körper, sodass sie Rachentripper und Tripper an allen anderen Stellen gleichzeitig bekämpfen.

Warum heißt Tripper Tripper?
Tripper ist eine umgangssprachliche Bezeichnung und kommt vom nieder. „druipen“, also „tropfen“.

Tripper – ausführliche Informationen rund um die Infektionskrankheit

Mit den oberen Infos müsste das Thema weitestgehend abgedeckt sein, doch wenn Sie mehr Details zu Gonorrhoe brauchen, dann wird der Rest dieses Artikels für Sie nützlich sein.

Wofür steht der Name Tripper?

Tripper ist eine bakterielle Infektionskrankheit und gehört zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Der Name stammt vom niederländischen Wort „druipen“, also „tropfen“ ab und ist lediglich der umgangssprachliche Name. In medizinischen Fachkreisen wird die Infektionskrankheit Gonorrhö genannt, was wiederum aus dem Altgriechischen („γονόρροια gonórrhoia“, auf deutsch „Samenfluss“) kommt.

Sogenannte Gonokokken befallen bei einer Erkrankung die Schleimhäute der Geschlechtsorgane, können jedoch auch Enddarm, Eichel, Augen, Mund, Hals und Rachen infizieren. Die Bakterien werden auch Neisseria gonorrhoeae genannt, da sie vom deutschen Dermatologen Albert Neisser entdeckt wurden.

Gonorrhö kommt nur beim Menschen vor, ist weltweit verbreitet und sehr leicht übertragbar. In Deutschland kommen etwa 11 bis 25 Infektionen auf 100.000 Einwohner, oder 10.000 bis 20.000 Fälle jährlich vor. Weltweit rechnet die Weltgesundheitsorganisation mit ca. 60 Millionen Neuerkrankungen, was ungefähr ein Prozent der Weltbevölkerung ausmacht. Die Dunkelziffer ist Vermutungen zufolge jedoch hoch, weshalb die Zahl Infizierter vermutlich signifikant größer ist.

Ursachen und Risikofaktoren von Tripper

Da sich Gonokokken, die für eine Tripper-Infektion verantwortlich sind, auf Schleimhäuten am wohlsten fühlen und sich dort ungehindert ausbreiten können, ist ungeschützter Geschlechtsverkehr die häufigste Ursache für eine Erkrankung. Doch auch andere Sexualpraktiken, wie Oral- oder Analverkehr sind ohne die Verwendung von Kondomen oder sogenannten “Lecktüchern” ein Risikofaktor. Das Küssen einer erkranken Person kann ebenfalls zu einer Ansteckung führen.

Wer häufig seinen Sexpartner wechselt, oder mehrere gleichzeitig hat, erhöht das Risiko um ein Vielfaches, an einer Infektion mit Gonokokken zu erkranken.

Auch bei Geschlechtsverkehr mit Prostituierten ist Vorsicht geboten. Es sollte immer ein Kondom verwendet werden, ganz egal, ob sich die Erotikdienstleister als sehr gesund bezeichnen, oder gar ein Gesundheitszeugnis vorlegen. Eine Infektion kann auch nach der ärztlichen Untersuchung erfolgt sein. Das selbe gilt natürlich auch beim Ausüben der Prostitution. Gehen Sie niemals auf den Wunsch nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr ein, egal wie viel Geld man Ihnen anbietet.

Es muss nicht zwangsläufig Sex der Auslöser für Tripper sein. Eine mangelnde oder übertriebene Intimhygiene sind Risikofaktoren, die zu einer Infektion führen können. Waschen Sie also Ihren Intimbereich regelmäßig mit Wasser. Teure Waschlotionen sind laut Fachärzten für eine ausreichende Pflege nicht nötig, da sie oftmals sogar störend für die Scheidenflora sein können, was wiederum das Infektionsrisiko erhöht.

Außerhalb des Körpers überleben Gonokokken nicht lange. Eine Infektion mit Tripper auf anderem Wege, wie zum Beispiel auf einer öffentlichen Toilette, ist daher unwahrscheinlich, jedoch nicht ganz unmöglich.

Wenn Sie sich angesteckt haben, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Partner darüber sprechen. Ansonsten droht ein gegenseitiges Anstecken und ein Ping-Pong-Effekt, wodurch die Erkrankung immer wieder neu ausbrechen kann.

Symptome einer Tripper-Infektion

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Etwa ein Zehntel der Männer und die Hälfte der Frauen die an Tripper erkranken, bemerken kaum bis keine der typischen Symptome. Das kann sehr tückisch sein, da in diesen Fällen die Krankheit verschleppt und erst spät bemerkt werden kann. Wer jedoch eindeutig mit Gonokokken infiziert ist, kann mit folgenden Symptomen rechnen:

Tripper bei Männern:

  • Brennender oder stechender Schmerz beim Wasserlassen
  • Eitriger Ausfluss aus der Harnröhre, der zu Beginn schleimig sein kann, schnell zunimmt und gelblich-cremig wird. Über Nacht nimmt die Eiterproduktion zu, was am Morgen beim ersten Urinieren zu sehen ist und auch “Bonjour Tröpfchen” genannt wird. Der Ausfluss kann übel riechen
  • Penis, Vorhaut und Eichel können schmerzhaft anschwellen
  • Beim ungeschützten Oralverkehr kann die Mund-, Rachen- und Halsschleimhaut befallen werden, was zu einer Entzündung und Schmerzen führen kann. Typische Tripper-Symptome bleiben bei einer Rachen-Gonorrhö jedoch meist aus
  • Beim ungeschützten Analverkehr kann es zu einer Entzündung des Enddarms kommen, was auch als rektale Gonorrhö bezeichnet wird. Symptome sind hier vor allem schleimig-eitriger Stuhl und Schmerzen beim Stuhlgang

Tripper bei Frauen:

  • Am Anfang können die Symptome bei Frauen sehr schwach ausgeprägt sein. Mit der Zeit nehmen das Brennen beim Wasserlassen und der übel riechende Ausfluss jedoch zu
  • Tripper kann eine Entzündung des Muttermundes hervorrufen, was einen eitrigen oder blutigen Ausfluss zur Folge haben kann
  • Auf Grund der anatomisch nahen Lage von Vagina und Anus kann es bei Frauen leichter zu einer sogenannten Sekundärinfektion kommen. Das bedeutet, dass der Enddarm von den Gonokokken befallen wird
  • In manchen Fällen breitet sich der Tripper auf die inneren Geschlechtsorgane aus. Dabei können sich Gebärmutter, Eileitern und Eierstöcke entzünden. Dies ist oft verbunden mit Fieber, Unterleibsschmerzen, Ausfluss und einer Schmierblutung
  • Wie bei den Männern, können auch Frauen an einer Rachen-Gonorrhö erkranken, wenn sie ungeschützten Oralverkehr haben

Selten äußert sich Tripper auch in Symptomen wie Veränderungen der Haut, Schmerzen der Gelenke oder Befall der Augen. Wichtiger Tipp: Nach dem Gang zur Toilette immer gründlich die Hände mit Seife waschen.

Übertragung von Tripper

Da sich, wie bereits erwähnt, Gonokokken Bakterien auf den Schleimhäuten ansiedeln, kann jeder Kontakt von Schleimhäuten zu einer Infektion führen. Dazu zählen nicht nur der ungeschützte Geschlechtsverkehr, Oral- und Analsex, sowie das Küssen, sondern auch die Geburt eines Kindes.

Ist die Mutter mit Tripper infiziert, kann das Baby bei einer natürlichen Geburt angesteckt werden. Durch den Kontakt zum Gebärmuttersekret können die Augenschleimhäute des Kindes befallen werden, was “Neugeborenen-Blenorrhö” genannt wird. Unbehandelt kann das im Ernstfall innerhalb weniger Tage zur Erblindung des Kindes führen. Deshalb werden oft prophylaktisch antibiotische Augentropfen oder Salben verabreicht. Ausführliche Informationen zu Gonorrhoe Ansteckungswegen finden Sie hier: Tripper Übertragung.

Krankheitsverlauf und Prognose bei Tripper

In der Regel macht sich eine Infektion mit Tripper innerhalb kürzester Zeit bemerkbar. Bei Männern beginnen nach etwa drei Tagen das typische Brennen beim Wasserlassen, sowie der eitrige Ausfluss. Da der Krankheitsverlauf bei Frauen oftmals milder beginnt, können sich die bemerkbaren Anzeichen ein paar Tage verzögern.

Eine Infektion der Schleimhäute außerhalb des Intimbereichs, wie zum Beispiel der Rachenschleimhaut, kann mehrere Wochen oder gar ganz unbemerkt bleiben, da die Symptome mit anderen Erkrankungen, wie einer Erkältung verwechselt werden können.

Die Prognosen bei Tripper sind sehr gut. Wenn Sie sich zeitnah und richtig durch einen Arzt behandeln lassen, ist der Tripper im Normalfall nach wenigen Tagen ohne Spätfolgen ausgeheilt. Zögern Sie also auch im Zweifelsfall nicht und suchen Sie bereits bei der Vermutung einer Infektion oder ersten Anzeichen am besten einen Arzt auf. So sind Sie auf der sicheren Seite. Ärzte haben eine Schweigepflicht, Sie haben also nichts zu befürchten.

Komplikationen und Folgen bei Nichtbehandlung von Tripper

Ein unbehandelter Tripper kann ernste Spätfolgen haben, da sich die Infektion so ungehindert auf die inneren Geschlechtsorgane und andere Organe ausbreiten kann. Seltene, jedoch drastische Spätfolge einer unbehandelten Erkrankung mit den Gonokokken Bakterien kann eine Blutvergiftung sein, da die Erreger über die Blutbahn in den ganzen Körper gelangen.

Der medizinische Fachbegriff hierfür ist disseminierte Gonokokkeninfektion. Diese kann Gelenk- und Sehnenscheidenentzündungen, Fieber und Schüttelfrost, sowie Hautausschläge mit Pusteln oder Einblutungen mit sich bringen. Solche Komplikationen treten allerdings bei nur ein bis drei Prozent der Erkrankten auf. Frauen sind stärker gefährdet.

Äußerst selten breiten sich die Gonokokken auch auf Herz, Knochen oder Hirnhaut aus. Ein Befall des ganzen Körpers kann lebensbedrohlich werden und im allerschlimmsten Fall bei Nichtbehandlung tödlich enden.

Die Symptome einer unbehandelten Tripper-Erkrankung können bei Männern und Frauen leicht abweichen.

Unbehandelter Krankheitsverlauf bei Männern:

  • Verklebung der Samenleiter
  • In seltenen Fällen können sich Prostata und Nebenhoden entzünden. Dies kann zu Unfruchtbarkeit führen

Unbehandelter Krankheitsverlauf bei Frauen:

  • Gebärmutter, Eileitern, Eierstöcke und weitere Organe im Beckenbereich können sich entzünden
  • Die Eileitern können verkleben und verwachsen, was Unfruchtbarkeit zur Folge haben kann
  • Selten entzünden sich auch die großen Scheidenvorhofdrüsen, auch Bartholin-Drüsen genannt. Eine schmerzhafte Schwellung der Drüsen ist das Resultat
  • Besonders im ersten Trimester der Schwangerschaft kann ein unbehandelter Tripper zur Gefahr für das Ungeborene werden. Im schlimmsten Fall kann eine Fehlgeburt die Folge sein

Diagnose und Tests bei Tripper

Sollten Sie den Verdacht auf eine Tripper-Infektion haben, wenden Sie sich am besten an einen Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Die Fachbezeichnung für diese Ärzte lautet “Venerologe”. Sie beschäftigen sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten. Ihr Hausarzt, Gynäkologe oder Urologe ist jedoch ebenso ein guter Ansprechpartner.

Tripper lässt sich bereits nach wenigen Tagen nachweisen. Das liegt vor allem daran, dass die Infektion mit der “Nukleinsäure amplifizierenden Technik”, kurz NAT, nachgewiesen wird. Hierbei nimmt der Arzt einen Abstrich, meist aus der Harnröhre oder von der betroffenen Schleimhaut und lässt diese im Labor untersuchen. Manchmal wird auch ein Urintest gemacht, idealerweise mit dem Ersturin am Morgen, da hier die Konzentration der Erreger am höchsten ist. Beim Untersuchen der Probe wird das Erbgut der Gonokokken nachgewiesen und es muss nicht erst auf die Bildung von Antikörpern gewartet werden.

Seit dem Jahr 2000 ist Tripper nicht mehr meldepflichtig. Das macht es für viele Patienten zwar angenehmer, wird jedoch von Experten kritisch gesehen, da so eine größere Chance besteht, dass sich die Krankheit unbemerkt ausbreitet.

Tripper-Selbsttest für Zuhause

Der Gang zum Arzt ist gerade bei Geschlechtskrankheiten für viele mit Scham und Angst verbunden. Auch das Wissen, dass Ärzte nicht den moralischen Zeigefinger heben, sondern lediglich untersuchen und helfen wollen, hemmt das mulmige Gefühl für zahlreiche Infizierte nicht.

Fühlen Sie sich unwohl bei dem Gedanken einen Arzt aufzusuchen, gibt es eine Methode, wie Sie diskret herausfinden können, ob Sie sich angesteckt haben. Es gibt mittlerweile mehrere Schnelltests, vor allem Abstrichtests und Kassettentests, in deren Packung alles enthalten ist, was Sie zum Überprüfen auf Gonorrhö benötigen.

Wir empfehlen diesen beliebten Heimtest von Microbiome, er enthält alles, was man braucht, ist sicher und recht erschwinglich: STD Heimtest von Microbiome.

Eine beigefügte Bedienungsanleitung zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie dabei vorgehen müssen. Diese Tests sind sehr sicher. Abstrichtests werden von Ärzten im Labor untersucht. Kassettentests funktionieren ähnlich wie ein Schwangerschaftstest und zeigen innerhalb kurzer Zeit an, ob eine Infektion vorliegt.

Einen Arzt brauchen Sie für diese Tests nicht aufzusuchen. Sollte das Ergebnis jedoch positiv sein, sollten Sie umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen um Komplikationen zu vermeiden und schnell wieder gesund zu werden.

Behandlung und Therapie bei Tripper

Tripper heilt selten von alleine aus. Im Gegenteil: Oftmals verdrängen Betroffene die Erkrankung aus Scham vor dem Arzt und machen die Angelegenheit nur schlimmer. Denn Tripper kann auch chronisch werden. Beim Ignorieren der Infektion können also ernste Spätfolgen auftreten. Deshalb vorneweg der Rat: Suchen Sie sich bei einer Infektion mit Gonokokken unbedingt ärztliche Hilfe, so ist die Krankheit leicht behandelbar und Sie haben nichts zu befürchten.

Vom Arzt bekommen Sie Antibiotika verschrieben, die die Erreger bekämpfen. Diese nehmen Sie in der Regel in Form von Tabletten ein. Manchmal wird zusätzlich eine Antibiotika-Spritze intramuskulär verabreicht, um auch resistente Gonokokken effektiv loszuwerden.

Im Normalfall wird eine Nachkontrolle vom Arzt durchgeführt. Dieser testet, ob sich nach der Therapie noch Erreger in Ihrem Körper befinden. Meistens jedoch verschwinden die Symptome innerhalb von fünf bis sieben Tagen und Ihr Arzt kann nach zehn bis zwölf Tagen die Infektion nicht mehr nachweisen. Sollten bei der Nachkontrolle doch noch Reste von Gonokokken in Ihrer Probe zu finden sein, besteht noch Ansteckungsgefahr für andere und Sie sollten den Rat des Mediziners befolgen. In der Regel sind Sie jedoch innerhalb von maximal zwölf Tagen wieder gesund.

BILDNACHWEIS:

By CDC/ J. Pledger [Public domain], via Wikimedia Commons

Tripper Bonjour-Tropfen Mann: By Travelstudy – Own work, CC BY 4.0
Tripper Frau: SOA-AIDS Amsterdam    CC BY-SA 3.0